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SSeh Störung in ssalzburg


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Podcast: Acting-Art-of-Memory
Published: Fri, 17 Aug 2007 20:03:19 +0200
Summary:

Ein Profaschistisches Denkmal in SSalzburg SSALZBURG - Verharmlosung der SS Verbrechen und ihre Verehrung als Kriegshelden. Seit 1954 und unter den Augen der der US-Besatzungsmacht fand bereits am Allerheiligen / Allerseelentag des Jahres 1954 (!) zum erstenmal jenes so berühmt berechtigte Treffen ehemaliger Angehöriger der Waffen-SS statt. Wie die Iskultur-Presse Nachrichten (IPN) vom 21. November 1954 berichtete, handelte es sich um eine "Abordnung ehemaliger SS-Männer, die einen Kranz niederlegten". Man könnte diese Treffen aber auch als Signal oder Vorboten für die Gründung der ersten Kameradschaft-IV-Gruppe am 11. Dezember 1954 ansehen: der "Kameradschaft IV " Land Kärnten. Karl Schlögl, Ex-Minister des Inneren, SPÖ (Sozialdemokratische Partei Österreich), sieht durch eine Behinderung der SS-Kameradschaft "sowohl das öffentliche Wohl als auch die öffentliche Sicherheit gefährdet". Die Bundespolizei hat offenbar die zwei Hakenkreuzträger der SS-Kameradschaft mit Strafen belegt. Kurz darauf erhalte ich ein Straferkenntnis über 2.00,- öS, weil ich angeblich 19997 eine verbotene Versammlung veranstaltet hätte (wwelche abgeblichg an einer verbotenen Versammlung am 1. 11. 1998 teilgenommen hätte. Also gilt der SalzburgerBuPos eine SS-Versammlung als "volksgebräuchlich", dagegen die Trauer um ermordeter Salzburger Juden als strafwürdig. Der braune Star ist offenbar sehr hartnäckig. Die EinSicht läßt noch etwas auf sich warten und bedarf offenbar weitere Anregungen.. Ein deutscher Gruppenleiter, ein Staatsanwalt mit Sympathie zur SS, erkannte von sich aus ein besonderes deutsches Strafverfolgungsinteresse. Ein deutsches Amtsgericht sprach ein Urteil.Im Prozess vor dem Amtsgericht München gegen den Künstler Wolfram P. Kastner: Die Richterin fand wegen der "ehrenhaften Motive" des Beklagten eine "Bestrafung unangemessen", traute sich aber keinen Freispruch zu und erließ als Urteil eine "Verwarnung unter Strafvorbehalt". Zwei Jahre lang soll sich der Künstler "bewähren" und die SS-Banderole in Ruhe lassen, sonst drohen ihm 5 Tagessätze á 20,-- €. Die Kosten des Verfahrens soll er ohnehin tragen. Proteste bleiben nicht aus u.a.: Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, Prof. Dr. Dr. hc. Willibald Sauerländer, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Amelie Fried (Schriftstellerin und Moderatorin) und Peter Probst (Autor und Vorstand Lichterkette e.V.) München und Oberbayern, Prof. Dr. Stefanie Endlich, Berlin. Gegen diesen Richterspruch hat Wolfram P. Kastner Beschwerde am Bundesverfassungsgericht eingereicht. Elfriede Jelinek: Es ist ein selbstverständlicher Akt von Zivilcourage, der jedem abverlangt werden müßte, jedes SS-Sinnbild oder –Abzeichen sofort zu „versehren“. Das Versehren von Menschen war das Ziel der Nazis, und dafür muß sofort zurückversehrt werden. Der antifaschistische Konsens der Gesellschaft ist eins ihrer höchsten Rechtsgüter, ohne diesen Konsens würde alles zusammenbrechen und wäre auch gar nicht wert weiterzubestehen. Ich versehre also symbolisch diese SS-Kranzschleifen mit. Das ist keine Leistung, kein Verdienst, sondern eine Selbstverständlichkeit. Ein Akt der Hygiene gewissermaßen, wie Waschen und Zähneputzen. Es muß einfach getan werden und aus. Es dürfte nicht einmal der Rede wert sein. Und wenn man dafür verklagt werden kann, dann verlange ich, daß ich unverzüglich mit angeklagt werde. November, 2005 Näheres unter: http://www.ssalzburg.kulturserver-bayern.de/ 

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